Jahresrückblick 2022 und Ausblick 2023

Verein
Nach anfänglich fortbestehender Digitalisierung oder Verlegung unserer Angebote nach draußen, war es im Laufe des Jahres möglich, wieder zum gewohnten Miteinander zurückzukehren und auch die verschobene Mitgliederversammlung nachzuholen, auf der ein neuer Vorstand gewählt wurde.

Durch die Aufhebung der Beschränkungen waren auch Veranstaltungen wieder möglich, so dass wir Vieles wieder umsetzen konnten:

Im August konnten wir Maria Melzer wieder in unserem Team begrüßen und mussten uns von Sophie Blumberg verabschieden. Eine weitere personelle Veränderung folgte im November, als unser langjähriger und geschätzter Kollege Sebastian Bammel uns aus familiären Gründen verlassen hat.

Eine wunderbare Überraschung bekamen wir im Oktober, als uns im Zuge der Goldenen Henne 2022 eine großzügige Spende in Höhe von 25.000 € für unsere Arbeit überreicht wurde.

Auch das Onlinestellen unserer Selbsthilfebroschüre „Nimm dich an die Hand -Selbstbestimmte Wege aus der Depression“ als auch das Treffen mit unserem
wissenschaftlichen Beirat oder unsere Plakatkampagne in den Fahrzeugen der LVB waren nur einige der Highlights im vergangenen Jahr.

Man könnte so viel über das Jahr 2022 berichten, doch wir möchten Sie auch zu einem kurzen Blick in die Zukunft einladen. Wir möchten, neben der Aufgabe, die Finanzierung auf mehreren Säulen aufzubauen und die bestehenden Förderungen fortzusetzen, die Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit wieder stärker in den Fokus rücken und haben schon jetzt viele Ideen für Veranstaltungen auch und vor allem im Zuge der Wochen der Seelischen Gesundheit.

Projekt
Das letzte von drei Jahren unseres Projektes Neue Zugangswege in die Selbsthilfe ist mit dem 01. Januar 2022 gestartet. Nun, am Ende des Projektzeitraums, können wir mit Stolz sagen, dass wir erfolgreich waren mit unserem Ziel, Menschen für Selbsthilfe zu begeistern und neben dem klassischen Stuhlkreis Alternativen zu etablieren. Es fanden regelmäßig 20
Selbsthilfeangebote mit insgesamt ca. 180 Teilnehmenden statt. Das Projekt läuft nun aus, jedoch bleiben einige Angebote für Gruppen bestehen, da sie unabhängig von Projektgeldern weiterlaufen und/oder in der Selbsthilfegruppenarbeit aufgegangen sind.
Die Erkenntnisse aus den letzten drei Jahren werden wir mitnehmen und in den kommenden Jahren weitere Konzepte, auch mit Betroffenen, entwickeln und unsere Zielgruppe in Richtung junge Menschen erweitern. Auch Einzelprojekte wie eine neue Fahrradgruppe oder die Fortführung unseres Podcasts sind angedacht.
Mit Projektfördergeldern und der Kraft von ehrenamtlichem Engagement wollen wir einen Beitrag leisten, mehr Leipzigerinnen und Leipziger für die Selbsthilfe zu begeistern und damit auch ein Stück weit helfen, dass Betroffene nicht allein bleiben mit der Erkrankung.

Das Leipziger Bündnis gegen Depression e.V. dankt ...

...dem Verband der gesetzlichen Krankenkassen und dem Verband der Ersatzkassen im Freistaat Sachsen, sowie ...