ANLAUFSTELLE

Hinrichsenstraße 35, 04105 Leipzig
Öffnungszeiten: montags 14:00–15:30,
dienstags 9:00–12:00 & mittwochs 14:00–16:30

Infotelefon

0341 / 566 866 00
dienstags 16:00 bis 17:00
*außer an Feiertagen

Aktiv werden gegen Depression

Wo finde ich in Leipzig als Betroffener Hilfe

Es gibt in Leipzig zahlreiche Anlaufstellen für die Versorgung und Hilfe bei depressiven Erkrankungen. Sie sind alle in einer Beratungsbroschüre gesammelt, die das Leipziger Bündnis gegen Depression e.V. zuletzt im Herbst 2019 veröffentlicht hat und die hier bestellt oder heruntergeladen werden kann. Neben den nachfolgend gelisteten Adressen enthält die Broschüre weitere Adressen, zusätzliche Erklärungen und Hintergrundinformationen. Nachfolgend finden Sie zu den nachfolgenden Bereichen die wichtigsten Adressen im Überblick:

  • In einer Krise
  • Erste Anlaufstellen
  • Psychiatrische Kliniken
  • Der Verbund Gemeindenahe Psychiatrie mit sozialpsychiatrischem Dienst
  • Psychosoziale Gemeindezentren
  • Niedergelassene Fachärzte und Psychotherapeuten
  • Selbsthilfeangebote; Peer-Beratung; Betroffene beraten Betroffene
  • Der Durchblick e.V.: Interessengemeinschaft psychiatrisch Betroffener
  • Weitere Angebote und Anlaufstellen

Eine Zusammenstellung hilfreicher Links und Telefonnummern mit aktuellem Bezug zum Leben in der Pandemie finden Sie auf unserer Seite Hilfe & Beratung: Hilfreiche Nummern & Links.


In einer Krise

Bei Gefahr für Leib und Leben, sowie dringendem medizinischen Hilfebedarf
Rettungsleitstelle: 112
Polizei: 110

Ärztlicher Bereitschaftsdienst:
Medizinische Hilfe in der Nacht, am Wochenende und an Feiertagen in nicht lebensbedrohlichen aber dringenden Fällen
116 117

Psychiatrische Notaufnahme
Im akuten Krisenfall ist die Vorstellung an allen psychiatrischen Kliniken ohne Termin und rund um die Uhr möglich.

Kinder- und Jugendnotdienst
Kinder und Jugendliche, Eltern und Verwandte aber auch Nachbarn und andere Personen können sich jederzeit mit Fragen, Sorgen oder Hinweisen bezüglich eines in Not geratenen Kindes oder Jugendlichen an den Kinder- und Jugendnotdienst wenden. Im Bedarfsfall kann dort eine Inobhutnahme erfolgen.
Jugendnotdienst: 0341 - 41 12 13 0
Kindernotdienst: 0341 - 41 20 92 0

Sozialpsychiatrischer Dienst und Psychosoziales Beratungstelefon
Im Krisenfall können die Standorte des Sozialpsychiatrischen Dienstes tagsüber aufgesucht bzw. kontaktiert werden:

0341 - 99 99 00 01
Erreichbarkeit: Mo-Fr 08:00–19:00 Uhr, ein Standort immer 16:00 - 19:00 Uhr

Außerhalb der Öffnungszeiten der Standorte des sozialpsychiatrischen Dienstes bietet das anonyme Psychosoziale Beratungstelefon erste Ansprechpartner*innen in psychischen Krisen- und Konfliktsituationen. Dieses Angebot dient zur kurzzeitigen Stabilisierung, bis andere Hilfen greifen:

Psychosoziales Beratungstelefon: 0341 - 99 99 00 00
Erreichbarkeit: Sa, So, Feiertag 08:00–18:00 Uhr

Telefon- und E-Mailangebote

SeeleFon
Das SeeleFon ist eine Selbsthilfe-Beratung zu psychischen Erkrankungen. Sie wird vom Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker angeboten. Sie richtet sich an alle, die Rat suchen, Hilfe brauchen oder ein persönliches Gespräch zu ihren Sorgen und Fragen in Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen führen möchten (Psychiatrieerfahrene, Betroffene, Angehörige etc.). Die Beratung kann auch anonym erfolgen.
Tel.: 0180 - 59 50 95 1 oder 0228 - 71 00 24 24 (Festnetz)
Beratungszeiten: Mo.–Do. 10.00–12.00 Uhr & 14.00–20.00 Uhr; Fr. 10.00–12.00 Uhr & 14.00-18.00 Uhr Die Berater*innen des "Seelefon" sind auch per E-Mail (seelefon@psychiatrie.de) erreichbar.

Ökumenische Telefonseelsorge
Seit 1956 gibt es das Angebot einer deutschlandweiten Telefonseelsorge. Es kann von allen Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, dem Nachgehen einer beruflichen Tätigkeit oder dem Zugehören einer bestimmten religiösen Gemeinschaft genutzt werden. Sie richtet sich an alle, die Rat suchen, Hilfe brauchen bei bestimmten Problemen oder Krisen oder ein persönliches Gespräch rund um schwierige Lebenssituationen benötigen. Die Beratung durch die Telefonseelsorge erfolgt kostenfrei, anonym und rund um die Uhr.
Tel.: 0800 11 10 11 1 & 0800 11 10 22 2

Die Telefonseelsorge betreibt auch eine kostenfreie Chat und E-Mail-Beratung. Für den Chat kann man nach Registrierung selbst gewählte Termine buchen. Die E-Mail-Beratung ist ebenso nach Registrierung nutzbar. Erstanfragen werden an Berater*in zugewiesen und in der Regel innerhalb von drei Tagen beantwortet. Folgende Anfragen werden von derselben Person bearbeitet. Weitere Hinweise zu den Angeboten und die Möglichkeit zur Registrierung sind zu finden unter www.telefonseelsorge.de.

Krisentelefon zur psychologischen Unterstützung vom Sächsischen Krankenhaus Altscherbitz
03 42 04 / 87 46 5 (Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr )
siehe auch www.skh-altscherbitz.sachsen.de/startseite unter Krisentelefon

Weitere Angebote finden Sie unter → Hilfe & Beratung: Hilfreiche Nummern & Links.


Erste Anlaufstellen

Die Versorgung in Leipzig ist in vier Sektoren unterteilt, die von drei psychiatrischen Kliniken abgedeckt werden. Im Notfall wird man als Patient*in in der Regel der Klinik zugeordnet, die laut der eigenen Postleitzahl für den zugehörigen Sektor zuständig ist. Die Kliniken verfügen über psychiatrische Stationen, Tageskliniken und psychiatrische Institutsambulanzen. Dorthin können Sie sich wenden, wenn es Ihnen sehr schlecht geht und Sie akut Hilfe benötigen. Die Sektoren und zugehörigen Kliniken sind die folgenden:

Sektor Leipzig Nord, Nord-West, Alt-West:
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie – Sächsisches Krankenhaus Altscherbitz
Leipziger Straße 59, 04435 Schkeuditz
Tel.: 0342 - 04 87 0
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Altscherbitz

Sektor Leipzig Süd:
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie – Universitätsklinikum Leipzig AöR
Semmelweisstraße 10, 04103 Leipzig
Tel.: 0341 - 97 24 51 7
Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie – Universitätsklinikum Leipzig AöR

Sektoren Leipzig Mitte & Nordost, Ost, Südost, West, Südwest:
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie – HELIOS Park-Klinikum Leipzig
Morawitzstraße 2, 04289 Leipzig
Tel.: 0341 - 86 41 00 0
Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie – HELIOS Park-Klinikum Leipzig


Der Verbund Gemeindenahe Psychiatrie mit sozialpsychiatrischem Dienst

Der Verbund Gemeindenahe Psychiatrie bietet sowohl ambulante als auch teilstationäre Behandlung und Beratung für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder psychosozialen Problemen in fünf Stadtteilzentren an. Das Leistungsangebot ist standortabhängig. Zu den Angeboten gehören Tageskliniken, Institutsambulanzen, der Sozialpsychiatrische Dienst (SPDi) und Gesprächsangebote in Krisenzeiten.

Der SPDi kann nach Voranmeldung von allen Menschen aufgesucht werden, die aufgrund einer Depression oder anderen psychischen Erkrankung Hilfe benötigen. Es ist auch möglich, beim SPDi abklären zu lassen, ob Sie an einer Depression leiden. An den fünf Standorten, die über das Stadtgebiet verteilt sind und eine wohnortnahe Versorgung sicherstellen sollen, arbeiten multiprofessionelle Teams aus Sozialpädagogen/innen, Ärzte/Ärtztinnen für Psychiatrie und Psychotherapie und Pflegekräften.

Weitere Informationen zum Verbund finden Sie auf der zugehörigen Internetseite.


Psychosoziale Gemeindezentren

Einen wichtigen Bestandteil der psychiatrischen Versorgung in Leipzig bilden die Psychosozialen Gemeindezentren. Hier werden den psychisch kranken Menschen lebensnahe Hilfen wie Begegnung, Beratung und tagesstrukturierende Hilfen angeboten. Gemeindezentren sollen die Betroffenen unterstützen, so dass sie ein möglichst eigenständiges, selbstbestimmtes Leben führen können. Außerdem bieten sie einen Übungsraum zur Wiedereingliederung und Stabilisierung sozialer Kompetenzen. Das Angebot zur Beratung und Begegnung ist freiwillig, anonym und wohnortnah. Der niedrigschwellige Zugang soll eine zwanglose Begegnung ermöglichen. Die Gemeindezentren sind auch das Zentrum, von dem alle weiteren Hilfen - Wohnen und Arbeit - ausgehen.

Die Hilfestellung ist auf Menschen mit psychosozialen Problemen, deren Angehörige, Freund*innne und Betreuer*innen ausgerichtet. Die Kontaktdaten zu den fünf Standorten sind wie folgt:

 

Leipzig Nord, Nordwest, Mitte
Gemeindezentrum „Blickwechsel“
1) Kontakt- und Beratungsstelle
  Eisenacher Straße 44, EG links, 04155 Leipzig
  Tel.: 0341 - 56 11 40 / -20 / -21 / -22
2) Sozialcafé Blickwechsel
  Motteler Str. 13, 04155 Leipzig
  Tel.: 0341 - 56 11 40 / -43
www.blickwechsel.diakonie-leipzig.de

Gemeindezentrum Nordost
Bochumer Straße 26, 04357 Leipzig
Tel.: 0341 - 60 96 68 0
www.seb-leipzig.de/einrichtungen/psgz.html

Gemeindezentrum Grünau
Ringstraße 215, 04209 Leipzig
Tel.: 0341 - 42 40 04 6
www.traegerwerk-sachsen.de/index.php?entry_id=40

Gemeindezentrum Süd, Südwest, Altwest
Arndtstraße 66, 04275 Leipzig
1) Beratungsstelle Süd; Tel.: 0341 - 22 57 81 5
2) Soziotherapie; Tel.: 0341 - 22 53 64 7
3) Tagesstrukturierung und Ergotherapie; Tel.: 0341 - 22 57 81 6
www.das-boot-ggmbh.de

Gemeindezentrum Ost, Südost
Tageszentrum „Vielfalt“
Oberdorfstraße 15, 04299 Leipzig
Tel.: 0341 - 86 31 75 0
eMail: TZV@gutshof-stoetteritz.de
Beratungsstelle im Tageszentrum „Vielfalt“
Tel.: 0341 - 86 31 75 5
eMail: KOB@gutshof-stoetteritz.de
www.gutshof-stoetteritz.de/


Niedergelassene Fachärztinnen/Fachärzte und Psychotherapeut*innen

In Leipzig gibt es derzeit mit Zulassung bei der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen etwa 150 niedergelassene psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten und 16 Fachärztinnen und Fachärzte für Psychiatrie bzw. Psychiatrie und Psychotherapie. Auch viele der etwa 20 Neurologinnen und Neurologen (Nervenärzte) behandeln Patientinnen und Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen. Es gibt verschiedene Kanäle, die Sie bei der Suche nach Fachärztinnnen/Fachärzten oder Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten unterstützen können:

Ärztinnen/Arzt- und Therapeut*innensuche der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen
Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen bietet telefonisch oder im Internet Hilfestellung bei der Suche. Es kann per Stadt oder Postleitzahl und Fachgebiet gesucht werden, so dass eine Auswahl von wohnortnahen Ärztinnen und Ärzte angezeigt wird.
Tel.: 116 117 (bitte der Bandansage folgen)
www.kvs-sachsen.de/arztsuche/

Psychotherapeut*innensuche der Deutschen Psychotherapeuten-Vereinigung
Die Deutsche Psychotherapeuten-Vereinigung (DPtV) ist mit fast 8000 Psychotherapeut*innen die größte Interessenvertretung für Psychologische Psychotherapeut*innen sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen in Deutschland. Die Psychotherapeut*innensuche ermöglicht die Suche nach Wohnortnähe und mit erweiterten Suchkriterien (beispielsweise nach Störungsbildern, gewünschtem Therapieverfahren oder gewünschtem Abrechnungsmodus (gesetzliche Krankenversicherung / Kostenerstattung / Selbstzahler)).
www.psychotherapeutenliste.de

Psychotherapie-Informationsdienst (PID)
Über die Homepage des Psychotherapie-Informationsdienstes finden Sie eine Suchfunktion, die Ihnen ermöglicht, nach Namen oder Postleitzahl von Therapeut*innen zu suchen. Die umfangreiche Internetseite enthält zudem Informationen zu den verschiedenen Psychotherapierichtungen, einen Handlungsleitfaden für Schritte auf dem Weg in eine Psychotherapie, weiterführende Links und einen Downloadbereich. Auch eine Telefonberatung wird angeboten.
Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin
Tel.: 030 - 20 91 66 33 0
www.psychotherapiesuche.de


Digitale Gesundheitsanwendungen gegen Depression

Durch das Inkrafttreten des Digitalen Versorgungsgesetzes können seit dem 06. Oktober 2020 sogenannte „Digitale Gesundheitsanwendungen“ (DiGA) von den Krankenkassen übernommen werden – das „Online-Therapieprogramm auf Rezept“. Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) eröffnen vielfältige Möglichkeiten, um bei der Erkennung und Behandlung von Krankheiten sowie auf dem Weg zu einer selbstbestimmten gesundheitsförderlichen Lebensführung zu unterstützen. DiGA sind damit „digitale Helfer“ in der Hand der Patientinnen und Patienten.

Eine DiGA ist ein CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt.

Zwei Programme bei Depression sind derzeit zugelassen, da ihre Wirksamkeit in wissenschaftlichen Studien belegt wurde und sie den Anforderungen eines Medizinprodukts nach CE-Kennzeichnung entsprechen: deprexis und Selfapy.

Doch wie kann man ein solches Programm nutzen?
Ärztinnen und Ärzte können ein Rezept ausstellen. Dieses Rezept muss der Krankenkasse vorgelegt werden, die den Leistungsanspruch prüft und anschließend einen Freischaltcode für die jeweilige Anwendung generiert. Mit diesem können Sie dann die Anwendung kostenfrei nutzen.

Geht das auch ohne Rezept?
Sie können diese Programme auch privat bezahlen und nutzen.
Es gibt aber einige empfehlenswerte Programme, die auch ohne Rezept und kostenfrei nutzbar sind und Unterstützung bei depressiven Symptomen anbieten. Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach, was für Sie geeignet sein könnte. Die meisten unterstützen eigene Programme oder helfen bei der Finanzierung, zum Beispiel auch bei den Trainings von HelloBetter.
Wir empfehlen die gut erforschten, kostenfreien Programme moodgym für Betroffene sowie Familiencoach Depression für deren persönliches Umfeld.

Selfapy – Depression
Durch die Anwendung konnte eine Symptomreduktion um 35% nachgewiesen werden. Eine Besonderheit dieser Anwendung ist, dass sie durch Psycholog*innen begleitet wird, die die Auswertung der Daten überwachen und im Extremfall eingreifen oder Hilfestellung leisten können. Selfapy arbeitet mit der kognitiven Verhaltenstherapie in 12 Lektionen, die in drei Monaten durchlaufen werden. Zugang zum Programm hat man jedoch ein Jahr lang.

Hier finden Sie weitere Informationen und können ein Beratungsgespräch dazu vereinbaren.

 

deprexis® – Das Online-Therapieprogramm
„deprexis®“ ist ein onlinebasiertes Selbsthilfeprogramm zur Therapieunterstützung von Menschen mit unipolarer Depression und/oder depressiver Verstimmung. Das Mindestalter für die Anwendung beträgt 18 Jahre. Das Programm soll in Ergänzung zur Behandlung durch Haus-, Fachärzt*innen oder Psychotherapeut*innen eingesetzt werden. Das Programm basiert laut BfArM auf „etablierten psychotherapeutischen Ansätzen und Verfahren insbesondere der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT)“.

Hier finden Sie weitere Informationen.

Hilfe für Betroffene in Leipzig

Selbsthilfeangebote

Eine Selbsthilfegruppe kann eine wertvolle Unterstützung sein, um Krankheit und Probleme zu bewältigen. Sie kann helfen, soziale Kontakte zu knüpfen und aus dem Wissen anderer zu schöpfen. In Leipzig gibt es insgesamt über 300 verschiedene Selbsthilfegruppen, darunter 15 speziell zum Thema Depressionen (Stand September 2013). Die aktuelle Liste kann auf den Selbsthilfe-Seiten der Stadt Leipzig abgerufen werden.

Die Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle (SKIS) am Leipziger Gesundheitsamt vermittelt verfügbare Gruppen und berät rund um das Thema Selbsthilfe. Auch über (noch) nicht gelistete oder im Entstehen befindliche Selbsthilfegruppen wird auf Anfrage informiert. Ebenso bietet die SKIS Unterstützung bei der Gründung und dem Erhalt von Selbsthilfegruppen an. Sie hat jeden Dienstag von 09:00-12:00 und 14:00-18:00 Uhr geöffnet.

Selbsthilfekontakt - und Informationsstelle (SKIS) Stadt Leipzig, Gesundheitsamt
Ina Klass
Friedrich-Ebert-Straße19a, 04109 Leipzig
Tel.: 0341 - 12 36 75 5
eMail: ina.klass@leipzig.de


Peer-Beratung – Angebot vom Tageszentrum „Vielfalt“

Das Wort „Peer“ kommt aus dem Englischen: darunter versteht man einen „Gleichrangigen“.
Peer-Beratung ist also ein Angebot auf Augenhöhe.

Eine seelische Erkrankung zu erleiden, erschüttert ein Leben. Ängste, Unsicherheit, Scham und Überforderung gehören dazu. Das Gespräch mit einem Menschen, der Ähnliches erlebt und überstanden hat, kann Entlastung, Hoffnung und Orientierung über mögliche Hilfen geben.

Frau Christine Reuter steht Ihnen als Gesprächspartnerin / Peerberaterin mit Schwerpunkt Depressionen montags 14:00–17:00 Uhr und dienstags 15:00–18:00 Uhr zur Verfügung.

+++ Unter Einhaltung des Hygienekonzepts des Gutshof Stötteritz findet dieses Beratungsangebot aktuell statt. +++

Gutshof Stötteritz e. V., Tageszentrum „Vielfalt“
Christine Reuter
Oberdorfstraße 15, 04299 Leipzig
Tel.: 0341 - 86 31 750
eMail: c.reuter@gutshof-stoetteritz.de


Betroffene beraten Betroffene – Angebot der Stadt Leipzig

+++ Während der Dauer der Kontaktbeschränkungen muss dieses Angebot ausgesetzt werden. Wir informieren an dieser Stelle, sobald das Angebot wieder stattfindet. +++

Das Angebot „Betroffene beraten Betroffene, deren Angehörige und Freund*innen“ bietet eine kostenfreie und niedrigschwellige Möglichkeit, sich über die Krankheit und den Umgang mit Depression zu informieren.

Mitwirkende aus Leipziger Selbsthilfegruppen, die eigene Erfahrung mit der Erkrankung haben, führen die Beratung durch. In einer vertrauensvollen Atmosphäre, die von Verständnis und Einfühlungsvermögen gekennzeichnet ist, können dabei im Einzelgespräch Informationen ausgetauscht und Hilfsmöglichkeiten aufgezeigt werden.
Das Angebot wird unterstützt vom Leipziger Bündnis gegen Depression e.V. und der Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle (SKIS) im Gesundheitsamt Leipzig.

Die Beratung findet zwei Mal monatlich (immer am 2. und 4. Dienstag) von 16.00–18.00 Uhr im Gesundheitsamt statt.  
Es wird um eine Voranmeldung zum Gespräch über Frau Klass (Leiterin der SKIS) unter 0341 - 123 67 55 oder 0341 - 123 67 63 gebeten.
Sie können aber auch ohne Anmeldung zu den geplanten Zeiten kommen.

Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle (SKIS) Stadt Leipzig, Gesundheitsamt
Ina Klass
Friedrich-Ebert-Straße 19a, Erdgeschoss, Zimmer 6
04109 Leipzig

Tel.: 0341 - 123 67 55
eMail: ina.klass@leipzig.de


Unabhängige Patient*innenberatung Deutschland gGmbH (UPD)

Die Unabhängige Patient*innenberatung Deutschland gGmbH (UPD) berät regelmäßig im Gesundheitsamt der Stadt Leipzig, Beratungsraum E09 im Objekt Friedrich-Ebert-Str. 19a, 04109 Leipzig:

  • montags 8:00 - 12:00 Uhr
  • mittwochs 9:00 - 13:00 Uhr

In dieser Zeit können Bürger*innen nach vorheriger Terminabsprache mit der UPD die Beratung in Anspruch nehmen.
Terminvereinbarung über:

  • Telefon: 0800 011 77 25
  • E-Mail: terminvereinbarung@patientenberatung.de

Der Durchblick e.V. - Interessengemeinschaft psychiatrisch Betroffener

Der Durchblick e.V. versteht sich als solidarische Gemeinschaft von Psychiatrieerfahrenen, Angehörigen und Freund*innen, die sich gegenseitige Hilfe und moralischen Rückhalt geben. Der Durchblick e.V. ist Gründer und Träger des Sächsischen Psychiatriemuseums. Als Anlaufstelle bietet der Durchblick e.V. bei psychosozialen Krisen regelmäßige Beratungs- und Gesprächsmöglichkeiten, ambulant betreutes Wohnen, verschiedene Literatur- und Kunstgruppen und Ausstellungen an. Außerdem koordiniert der Verein im Auftrag der Stadt Leipzig die Tätigkeit der Patient*innenfürsprecher.

Durchblick e.V.
Mainzer Str.7, 04109 Leipzig
Telefon: 0341 – 14 06 14 0
eMail: verein@durchblick-ev.de
www.durchblick-ev.de


Weitere Angebote und Anlaufstellen

In unserer Beratungsbroschüre finden Sie weitere wichtige Anlaufstellen und Adressen zu folgenden Bereichen:

  • Themenbezogene Angebote (z.B. für die Bereiche Arbeit, Sport & Aktivität, Wohnen und für Kinder/Jugendliche & Familien sowie Studierende)
  • Weitere Beratungsangebote wie Allgemeine Lebens- und Sozialberatung, unabhängige Patient*innenberatung, Rechtsberatung
  • Ehrenamtlicher Besuchsdienst

Das Leipziger Bündnis gegen Depression e.V. dankt ...

...dem Verband der gesetzlichen Krankenkassen und dem Verband der Ersatzkassen im Freistaat Sachsen, sowie ...